ehrich und kollegen
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Die größten Probleme deutscher Gründer

Immer weniger Existenzgründer wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, meldet der DIHK-Gründerreport. Er erfasst die Anzahl geführter IHK-Gespräche mit Existenzgründern und vermeldet für 2015 einen Negativrekord. Besonders drastisch erscheint dies in Hinblick auf Zahlen früherer Jahrgänge, so heißt es dort: „Seit 2004 hat sich das Gründungsinteresse praktisch halbiert.”

Hauptgrund für das nachlassende Interesse sei der anhaltend gute Arbeitsmarkt. Er habe in Deutschland einen besonders starken Einfluss auf das Interesse an Neugründungen. Ein zweiter Grund für die sinkenden Zahlen könnten die Angebote konkurrierender Anbieter sein, heißt es weiter. Dazu gehört auch Ehrich und Kollegen.

Die größten Probleme deutscher Gründer offenbart die qualitative Untersuchung

Neben der quantitativen Untersuchung liefert der DIHK-Gründerreport eine qualitative Bewertung der geführten Gespräche. In sieben Punkten vergleicht er die Vorbereitung der Gesprächspartner und zeichnet ein trauriges Bild der Gründungsinteressierten. Sie schneiden in allen sieben Punkten schlechter ab als im Vorjahr:

  • 40 Prozent der Beratenen haben kaufmännische Defizite.
  • 37 Prozent haben die Finanzierung nicht durchdacht.
  • 36 Prozent schätzen den zu erwartenden Umsatz zu hoch ein.
  • 35 Prozent wissen zu wenig über den Kundennutzen ihrer Geschäftsidee.
  • 30 Prozent haben unklare Vorstellungen der Zielgruppe.
  • 26 Prozent können ihre Produktidee nicht klar beschreiben.
  • 23 Prozent haben unzureichende Fach- oder Branchenkenntnisse.

Der Lösungsansatz des Gründerreports für diese Problematik gleicht unseren Angeboten: eine spezialisierte und individualisierte Beratung. Sie soll Neugründer sowie Nachfolger stärken – und damit auch den deutschen Mittelstand